Im vergangenen Juni und Juli konnten wir zum Abriss einer Rohrbrücke in einem Chemiewerk beitragen, in dem unter anderem Rohstoffe für die Isolierung hergestellt werden. Die Rohrbrücke konnte nicht einfach abgerissen werden, da ein Teil intakt bleiben musste und auch in Gebrauch war. Unter anderem aus diesem Grund haben wir einen Hebeplan erstellt, damit die ersten Abschnitte vorsichtig von dem zu erhaltenden Teil entfernt werden konnten.
Bei einer Rohrbrücke, bei der neben den Rohren auch Kabel verlaufen, ist es wichtig, vorsichtig vorzugehen. Man kann nicht wahllos mit den Abbrucharbeiten beginnen und alles zum Einsturz bringen. Deshalb haben wir die Arbeiten vorher genau untersucht. Dabei zeigte sich, dass wir, wenn wir die ersten Teile abheben, den Rest mit dem Abbruchkran abreißen können.
Schließlich machten wir uns mit unseren Maschinen an die Arbeit. Zuerst wurde ein Teil der Rohrbrücke abgehoben. Als die Rohrbrücke lange auf dem Boden lag, zerkleinerten wir sie in kleine Stücke und transportierten sie zu einem zugelassenen Verarbeiter. Diesen Schritt wiederholten wir mehrmals, so dass der verbleibende Teil der Rohrbrücke frei wurde und mit dem Abbruchkran und der Schrottschere zerschnitten werden konnte.
Die Rohrbrücke stand auf einem Fundament mit Pfählen. Wir gruben diese bis zu einer Tiefe von 2 Metern unter dem Boden aus, brachen sie ab und entfernten sie. Die verbleibenden Pfähle wurden vermessen. Durch die Vermessung im Verhältnis zum NAP können wir genau feststellen, wo und wie tief die angeschnittenen Pfähle sind. Auf diese Weise müssen die Pfähle nicht vollständig entfernt werden, und beim künftigen Bau werden die alten Pfähle berücksichtigt. Natürlich haben wir die entstandenen Löcher sauber mit angeliefertem Boden verfüllt.
Insgesamt dauerten die Arbeiten etwa 4 Wochen. Wir können wieder mit Zuversicht sagen: Ihr Projekt, effizient ausgeführt.
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